23. Oktober 2007

Thesenpapier

Bevor ich hier meine ganze Arbeit poste kommt erstmal das Thesenpapier.

Neue Herausforderungen und Strategien für die Organisation und Wertschöpfung der Unternehmung durch Web 2.0
Die Untersuchung der neuen Herausforderungen und Strategien für die Organisation und Wertschöpfungsaktivitäten einer Unternehmung durch Web 2.0 soll innerhalb eines institutionsökonomischen Bezugsrahmens erklären und begründen, dass Web 2.0 nicht nur im Internet stattfindet, sondern als neue Informations- und Kommunikationstechnologie auch positiven Einfluss auf die Leistungserstellung sowie die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen hat, deren Geschäftsmodell nicht primär auf Aktivitäten im World Wide Web aufbaut und die außerhalb der Internetbranche und des E-Commerce agieren.
 
 

  • Die effektivste Koordination der unternehmerischen Wertschöpfungsaktivitäten auf sich schnell wandelnden Märkten erfolgt in hybriden Netzwerkorganisationsstrukturen.

  • Neue Informations- und Kommunikationstechnologien tragen entscheidend dazu bei, die Koordination in Netzwerken auch bei steigender Faktorspezifität und Unsicherheit zu ermöglichen.

  • Die Grenzen der Unternehmung und damit die Entscheidung darüber, welche Aktivitäten der Leistungserstellung unternehmensintern- oder extern erfolgen ergeben sich in einem dynamischen, globalen Wettbewerb mit hoher Differenzierung sowie sich ständig erneuernden Informations- und Kommunikationstechnologien aus dem Minimum der koordinationsrelevanten Transaktionskosten.

  • Eine nachhaltig erfolgreiche Wettbewerbsstrategie kann als optimale Bestimmung von Unternehmensgrenzen gesehen werden und muss im Kontext einer ganzheitlichen institutionsökonomischen Organisationsstruktur entwickelt werden, mit der sich innovative Rationalisierungskonzepte durch neue Formen der Arbeitsteilung unter Berücksichtigung von koordinationsrelevanten Transaktionskosten verwirklichen lassen.

  • Web 2.0 als neue Informations- und Kommunikationstechnologie ermöglicht es der Unternehmung sein Netzwerk für die Leistungserstellung durch die aktive Interaktion mit den Kunden auszuweiten. Die Grenzen der Unternehmung bleiben dabei prinzipiell bestehen, werden aber zunehmend transparenter.
     

  • Die Bezeichnung von Web 2.0 als Booster versteht sich in Abgrenzung zur Beschreibung der Informations- und Kommunikationstechnologie als Enabler. Er soll deutlich machen, dass Web 2.0 Kategorien eine hybride Organisationsform nicht nur ermöglichen oder auch bei steigender Spezifität attraktiver machen, sondern insgesamt das Potential besitzen die Organisation in kooperativen Netzwerken noch weiter auszubauen und noch effizienter zu gestalten. Dabei sind klassische Transaktionskosten als Kosten der Kollaboration mit den Kunden in Abhängigkeit von der Modularität der Aufgaben zu interpretieren.

  • Web 2.0 ist ein ganzheitliches Konzept, dessen Kern mit den Schlüsselkategorien: Interaktion, Kooperation, Partizipation, Kollaboration und Kommunikation charakterisiert werden kann. Diese essentiellen Kategorien repräsentieren analog zur Definitionsmethodik die Kernkompetenzen über die eine Unternehmung verfügen sollte, die im Kontext von Web 2.0 aktiv werden will.

  • Für eine Unternehmung, die mit einer langfristigen Wettbewerbsstrategie nachhaltig am Markt erfolgreich sein will, wird es in Zukunft entscheidend sein, seine Organisationsstruktur und damit seine Wertschöpfungsaktivitäten als offene Architektur der Partizipation so zu gestalten, dass sie für die Kollaboration mit den Kunden bereit ist und ihre Beiträge zur Leistungserstellung optimal einbinden kann.

  • Die Idee das Potential der Kunden durch Web 2.0 für die Wertschöpfung der Unternehmung zu nutzen, wird unter durch die Begriffe des Crowdsourcing und der interaktiven Wertschöpfung charakterisiert.

  • Der Aufbau von entsprechenden Ablauf-, Kommunikations- und Anreizstrukturen hat massiven Einfluss auf die gesamte Organisations- und Führungsstruktur der Unternehmung. Die Umsetzung der Kompetenzen und damit die Fähigkeit der Unternehmung interaktive Wertschöpfung zu betreiben und Web 2.0 Kategorien und Effekte umzusetzen, stellt eine strategische Neuausrichtung dar und kann aufgrund des hohen Komplexitätsgrades als äußerst schwer zu imitieren und damit als klarer Wettbewerbsvorteil eingestuft werden.

  • Eine abwägende Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen zeigt, dass die aktive Einbindung des Kunden in den Wertschöpfungsprozess des Unternehmens Grenzen hat, die durch einen trade off zwischen Kollaborationskosten und möglichen Wettbewerbsvorteilen durch die Nutzung typischer Web 2.0 Muster im Unternehmen und in den Austauschbeziehungen mit externen Gruppierungen, individuell bestimmt werden müssen.

 

 

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21. August 2007

Brand neu: Virales Marketing

Warum kann ich keine filme in meine Masterarbeit integrieren?

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16. August 2007

Defining Web 2.0

This blog is about web 2.0. And when Tim O’Reilly speaks up about it, we listen.

In a new post on O’Reilly Radar, he again argues that what defines Web 2.0 is not the fact that it is based on user generated content. For O’Reilly, what defines Web 2.0 is using the content, “harnessing the collective intelligence” as he calls it, to make a network become more valuable/useful as more people use it.

Google, with PageRank, exploited the core of what makes the Web so powerful: hyperlinks. Further, Google understood that hyperlinks were not just connections between information, but also an indicator to the level of importance of the information. The more links, the more important a piece of information becomes.

It is debatable whether you see Google as a “user generated content” company or not. O’Reilly says they’re not, I tend to think that the websites which are indexed and spit out after we hit the search button have been created by users. But this is possibly getting too philosophical.

The key to Web 2.0 is not just the content, but controlling and making use of hyperlinked content in such a way that it gains value the more people use it, add to it or modify it.

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8. August 2007

Social Bookmarking explained

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Love the old school approach :)

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23. Juli 2007

Hilfen für wiss. Abschluss- / Qualifikationsarbeiten

Auf dem Dokumenten- und Publikationsserver der HU Berlin befinden sich unter den Autorenhinweisen sehr gute Vorlagen für das Erstellen von wissenschaftlichen Abschlussarbeiten mit Latex, OpenOffice / StarOffice sowie M$Word.
Die (von mir getestete LaTex-) Vorlage ist klar strukturiert und dokumentiert, so dass das eigentliche Schreiben der Arbeit nicht mit unnötigen Formatierungsproblemen belastet wird.

Ausserdem ist es wohl sinnvoll, sich Gedanken über die Literaturverwaltung zu machen. Die englischsprachige Wikipedia hat eine umfassende Übersicht zu diesem Thema, auf deren Grundlage einen Entscheidung leicht fallen sollte. Ich benutze Jabref zur Verwaltung meiner BibTeX-Datenbank — für die Integration mit Office-Programmen sind andere Programme allerdings besser geeignet.
In Kombination mit dem deutschsprachigen BibTex-Stil authorjahrdidiDE (HU Berlin), welches das natbib-Paket voraussetzt, ist eine komfortable und konsistente Erstellung des Literaturverzeichnisses
möglich.

Die gängigen Programme zur Literaturverwaltung ünterstützen unterschiedliche Import- & Exportformate. Der Online-Katalog der FU Berlin bietet z.B. die Möglichkeit, Suchergebnisse im “Korb” zu sammeln und im RIS Format abzuspeichern. Diese Datei kann dann in die Datenbank der Literaturverwaltung importiert (und überprüft) werden, und steht fortan als Referenzobjekt zur Verfügung.

Viele Datenbanken und bibliografische Indizes verfügen über ähnliche Exportoptionen für die Ergebnislisten, während die auf BibTex zugeschnittene Webseite amatex entsprechende Einträge aus der Amazon-Datenbank generiert.

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10. Juli 2007

Marketing 2.0

Gestern hatten Cord, Thomas und ich die Gelegenheit einen kleinen Vortrag am Institut für Kultur- und Medienmanagement der Freien Universität Berlin zu halten. Stattgefunden hat dies im Rahmen des Seminars “Theorie und Praxis des Kulturmanagements II: Kultur-und Medienmarketing” unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Siebenhaar.

Inhalt des Vortrags war der Einfluss von Web 2.0 auf Marketing, unterstützt durch praktische Beispiele von aktuellen und neuen Marketingstrategien einiger Unternehmen. Von einigen einführenden Bemerkungen über den Begriff „Web 2.0“, was dieser umfasst und beinhaltet, wurde über das Aufzeigen von Kundengewinnungs- und Kundenbindungsstrategien bis hin zu (Corporate) Blogs einige Einblicke in das weite Spektrum aufgezeigt. Wir hoffen, wir konnten unserem Publikum somit neue Denkanstöße geben und ein wenig Licht ins Dunkel der Web 2.0-Mythen bringen.

Die Präsentation gibt es im PDF-Format: Marketing 2.0.pdf (~3 MB)
und im PPT-Format: Marketing 2.0.ppt (~11 MB).

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10. Juli 2007

Sehen & verstehen

Kinder an die Macht …

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6. Juli 2007

A blatant display of crass commercialism

The trailer of the Simpsons movie set to hit cinemas in a few weeks starts off with fluffy white bunny rabbit skipping across a luscious, CGI fairy tale landscape. The dramatic voice-over states that in a time where such amazing graphics are the standard for all new animated flicks, everyone’s favourite four-fingered-family dares to be ugly.

Whats not ugly, is the campaign that has now been launched in the States to promote the movie: real live Kwik-E-Marts. Twelve 7-11s in the United States and two in Canada have been converted into Springfield’s best known convenience store. Real life customers can now get their hands on all the Simpsons merchandise (Krustee-O’s, Buzz Cola, Slushees, even Radio Active Man comics) and are doing so in droves. Along with the products, customers are also treated to Simpson-esque slogans such as “Buy three for the price of three”, “Thank you for loitering, please come again” and sandwiches full of “sandwichy goodness”. There’s even an El Barto graffiti on the walls…

The buzz over this promo has made it as far as today’s Tagesspiegel in Berlin and is all over the web and ebay.

Paraphrasing:
Lisa: “What a blatant display of crass commercialism!”
Bart: “Hey, it works for me.”
Lisa: “Me too.”

Me three. :)

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